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Aktuell am 06.09..2019
Bundestagskandidatin Johanna Uekermann am 12.09.2017 in Parkstetten
Bericht von der Wahlveranstaltung für das Straubinger Tagblatt (von Konrad Rothammer - Vorgabe 60 Zeilen zu 32 Anschlägen))
„Bei dieser Wahl geht es um Vieles“ Johanna Uekermann stellte sich vor Parkstetten. (kr) Leidenschaftlich erläuterte am Dienstagabend die SPD Bundestagskandidatin Johanna Uekermann die Ziele ihrer Partei in den nächsten vier Jahren. Eingeladen hatte sie dazu der Parkstettener SPD Ortsverein in das Café Speiseder. Akuten Handlungsbedarf sieht die Bundesvorsitzende der Jusos bei der Sicherstellung und Verbesserung der Renten und in der Wohnungs- und Bildungspolitik. Zudem müsse Schluss sein, mit der massenhaften Befristung von neuen Arbeitsverträgen und dem enormen Ausmaß der Leiharbeit. „Die SPD legt ständig viele zukunftsfähige Konzepte vor und hat schlechte Umfragewerte nicht verdient,“ war die Meinung der Bundestagskandidatin aus Mitterfels. Martin Schulz zeige in allen Bereichen der Politik eine klare Kante, während die Bundeskanzlerin bei vielen Aussagen unverbindlich bleibe und notwendige Entscheidungen wohl am liebsten nach der Wahl treffe. Besonders gefreut habe sie, dass die SPD das weitere Absinken des Rentenniveaus verhindern wolle und keine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters akzeptiert. Eine in Kreisen der Union geforderte Erhöhung auf 70 Jahre bedeute in der Praxis nur eine weitere Kürzung der Rentenbezüge, sagte sie. „Junge Menschen müssen Sicherheit bekommen, daher muss eine Mindestvergütung für Auszubildende her und ein Verbot von grundlos befristeten Arbeitsverträgen“, forderte Johanna Uekermann. Beste Bildungsmöglichkeiten für alle und eine gebührenfreie Kinderbetreuung seien möglich. In der Diskussion wurde eine Rückbesinnung auf ureigene SPD-Themen, wie das Eintreten für soziale Gerechtigkeit und für die Rechte der Arbeitnehmer gefordert. Uekermann verwies auf die Übernahme von vielen Gewerkschaftsforderungen in das aktuelle SPD-Wahlprogramm. Angesprochen wurden auch die Leistungen und Bedingungen für Asylbewerber im Land. Jeder solle sich bei seriösen Quellen informieren, Gerüchten widersprechen und die Unverbesserlichen, die keine Zusammenhänge sehen wollen, nicht durch zu viel Aufmerksamkeit aufwerten, sagte Johanna Uekermann.